Realschule

Für welche Jugendlichen ist die Realschule konzipiert?
Die Realschule ist für kognitiv normal begabte Schülerinnen und Schüler ausgelegt. Sie ergreifen nach Abschluss der drei Jahre dauernden Realschule im dualen Bildungsweg eine berufspraktische Ausbildung. Damit erwerben sie fundierte Kenntnisse und werden zu gesuchten Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt.

Welches Profil prägt die Realschule?
In Klassen bis zu 18 Schülerinnen und Schülern werden die Lernenden gemäss kantonalem Lehrplan unterrichtet. Die Lehrpersonen berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler und fördern sie dementsprechend. Die Methodenvielfalt unterstützt die Lernenden darin, ihre Stärken zum Erwerb von Wissen und Lernstrategien einzusetzen. Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen begleiten die Jugendlichen mit Teilleistungsschwächen zusätzlich. Mit differenzierten Aufgaben werden die Lernenden an die überfachlichen und berufsbezogenen Kompetenzen herangeführt. Im berufskundlichen Unterricht und während Schnupperlehren lernen die Jugendlichen die Arbeitswelt kennen. In projektbezogenen Arbeiten, die in einer Vertiefungsarbeit ihren Höhepunkt finden, lernen die Jugendlichen fächerübergreifend Themen ganzheitlich zu bearbeiten und zu verstehen.

Leistungsausweis
Die Lernenden müssen für den Verbleib in der Realschule in den Promotionsfächern (Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik und Realien) mindestens einen Notenschnitt von 4 erreichen.

Welche Möglichkeiten bieten sich Lernenden aus der Realschule?
Nach Abschluss der Realschule bietet sich eine Vielzahl interessanter Berufsausbildungen in verschiedensten Branchen an. Am häufigsten werden folgende Berufslehren ergriffen:

  • Detailhandelsfachmann/-frau in diversen Branchen
  • Pflegefachmann/-frau
  • Kunststofftechnologe/in
  • Automobilfachmann/-frau
  • Schreiner/in
  • Zimmermann/in
  • Maurer/in
  • Elektroinstallateur/in
  • Maler/in