Werkschule

Für welche Jugendlichen ist die Werkschule konzipiert?
Die Werkschule unterstützt gezielt Lernende, die im traditionellen Fächerkatalog der kantonalen Lektionentafel mehr Unterstützung benötigen.

Welches Profil prägt die Werkschule?
Die Werkschule kann die Jugendlichen in Klassengrössen bis maximal 13 Schülerinnen und Schülern ausgesprochen individuell unterstützen. Die Lehrpersonen sind zusätzlich als schulische Heilpädagogen ausgebildet, damit sie den speziellen Bedürfnissen der Lernenden entsprechen können. Gezielt werden Defizite im kognitiven Bereich angegangen. In Projekten arbeiten die Schülerinnen und Schüler praxisbezogen. Damit werden die Grundanforderungen erreicht und die Integration in den Arbeitsmarkt ermöglicht.

Leistungsausweis
Die Lernenden erhalten ein reguläres Zeugnis der Volksschule des Kantons Schwyz.

Welche Möglichkeiten bieten sich Lernenden aus der Werkschule?
Gute Werkschüler können einen Lehrberuf mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) ergreifen. Sollte sich dies als zu anspruchsvoll erweisen, so kann eine Lehre mit einem eidgenössischen Berufsattest (EBA) absolviert werden. Ist eine Integration in den Arbeitsmarkt noch nicht möglich oder sinnvoll, so besteht die Möglichkeit des kombinierten Brückenangebotes. Folgende Anschlusslösungen werden häufig gewählt:

  • Detailhandelsassistent/in in diversen Branchen
  • Fachmann/-frau Gesundheit
  • Fachmann/-frau Betreuung
  • Automobil-Assistent/in
  • Metallbaupraktiker/in
  • Coiffeur/Coiffeuse
  • Fachmann/-frau Betriebsunterhalt
  • Fleischfachmann/-frau
  • Restaurationsfachmann/-frau